
Japanische Töne über Grenzen hinweg
Zwei japanische Bambusflöten treffen sich in musikalischem Dialog zwischen Japan und Dänemark, mit Shinobue-Meister Yasukazu Kano und Shakuhachi-Künstlerin Kiku Day sowie Gastauftritten mit Tanz.
Kiku Day ist Shakuhachi-Spielerin und Ethnomusikolgin, in Tokio geboren und in Kopenhagen aufgewachsen, heute wohnhaft im Meditationszentrum Vækstcenteret in Mitteljütland. Nach elf Jahren Studium bei Meister Okuda Atsuya in Tokio vertritt sie dessen Zensabō-Stil in Europa und lehrt als externe Dozentin Ethnomusikologie an der Königlichen Dänischen Musikakademie in Aarhus. Neben der klassischen Honkyoku-Tradition engagiert sie sich für ein zeitgenössisches Repertoire für die Jinashi-Shakuhachi - die rohe, unbehandelte Bambusflöte - mit Werken, die u. a. Roxanna Panufnik, Takahashi Yūji und Mogens Christensen für sie geschrieben haben.
Kiku Day spielte ein Improvisationskonzert beim Copenhagen Jazz Festival am 12. Juli 2025 im Råhuset zusammen mit der bolivianisch-dänischen Flötistin Flavia Huarachi.
Kiku Day nahm am World Shakuhachi Festival 2025 in Texas, USA (17.-20. April) teil, organisiert von der Texas A&M University.
Im Januar 2025 präsentierte Kiku Day ein akademisches Papier über die Rolle der Shakuhachi während des Russisch-Japanischen Krieges auf der Weltkonferenz des ICTMD in Wellington, Neuseeland.
Am 26. Mai 2024 bestand Kiku Day die menkyo kaiden-Zeremonie im Myōan-ji-Tempel in Kyoto und ist damit berechtigt, Schüler in der Myōan Kyōkai-Vereinigung aufzunehmen.
Im November 2024 nahm Kiku Day Shakuhachi-Musik für einen Animationsfilm in Paris zusammen mit Pianist Quentin Sirjacq auf.

Zwei japanische Bambusflöten treffen sich in musikalischem Dialog zwischen Japan und Dänemark, mit Shinobue-Meister Yasukazu Kano und Shakuhachi-Künstlerin Kiku Day sowie Gastauftritten mit Tanz.

Traditionelles japanisches Flöten- und Tanzkonzert auf Himmelbjerggården. Workshop ab 15:00, Konzert ab 18:30 mit Shinobue- und Shakuhachi-Musikern sowie Tanz.