
Siri Hustvedt: Paul Austers Bücher der Heimsuchung
Siri Hustvedt und Norman Finkelstein diskutieren das Motiv der Heimsuchung in Paul Austers Werken.
Siri Hustvedt (geb. 1955) ist eine amerikanische Schriftstellerin und Essayistin mit einem Doktortitel in englischer Literatur von der Columbia University. Bekannt wurde sie durch Romane wie "What I Loved" und das für den Man Booker Prize nominierte "The Blazing World" sowie durch Essays, die Literatur mit Neurowissenschaft und Psychologie verbinden. Sie war 43 Jahre mit dem Schriftsteller Paul Auster verheiratet, der 2024 starb, und veröffentlichte 2026 den Erinnerungsband "Ghost Stories: A Memoir of Love & Grief" über ihr gemeinsames Leben und seine letzte Zeit.
Siri Hustvedt tritt in Kopenhagen auf und führt ein Gespräch mit Norman Finkelstein über Gespenster und Heimsuchung in Paul Austers literarischem Werk.
In Interviews spricht Hustvedt über ein starkes Gefühl der Gegenwart ihres verstorbenen Mannes am Tag der Beerdigung und verbindet das Erlebnis mit neurowissenschaftlicher Trauforschung.
Beim PEN World Voices Festival sprach sie mit der Autorin Katie Kitamura über das Buch, das sie als eine Form der "Auferstehung" beschrieb.
Hustvedt veröffentlichte die Memoiren "Ghost Stories", die ihre 43-jährige Ehe mit Paul Auster und seinen Krebstod 2024 schildern.
Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung unternahm sie eine umfangreiche europäische Buchhandels-Tournee mit Auftritten unter anderem in Kopenhagen, Oslo, Hamburg, Berlin und Stockholm.
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