Geh-nach-Hause-Treffen: Grüne Energiepolitik und Kernkraft - sollte das Verbot aufgehoben werden?
CEPOS, Kopenhagen · 0–50 kr. · ≈ 7 €
Debatte zu Kernkraft und grüner Energie: Mittwoch, 18. November 2026, 16.00–18.00 Uhr, CEPOS, Kopenhagen. Tickets kosten 0–50 kr.
Kernkraft ist nach Jahrzehnten der Stille wieder auf die dänische energiepolitische Agenda zurückgekehrt. Klimawandel, steigender Energiebedarf, Versorgungssicherheit und der Wunsch nach stabilen, wettbewerbsfähigen Preisen werfen die Frage erneut auf: Sollte Kernkraft Teil der zukünftigen grünen Energiepolitik sein?
Die Debatte ist nicht mehr auf Experten beschränkt, und die dänische Öffentlichkeit scheint ihre Meinung zu ändern. Eine Voxmeter-Umfrage vom Mai 2025 zeigte, dass 57,8% der Dänen glauben, Dänemark sollte die Möglichkeit der langfristigen Einführung von Kernkraft erkunden, während 48,3% gleichzeitig zustimmen oder sehr zustimmen, dass Dänemark stattdessen mehr in Wind- und Solarenergie investieren sollte. Die Zahlen deuten auf den Wunsch nach einer offeneren und technologieneutralen Debatte hin, obwohl Uneinigkeit über die Rolle der Kernkraft bleibt. Die Regierung hat auch analytische Arbeiten zu neuen Kerntechnologien und kleinen modularen Reaktoren eingeleitet, die das Energiesystem, Regulierung, Behördenstruktur, Kompetenzen und Geschäftsinteressen untersuchen werden.
CEPOS lädt zu einem Gespräch über grüne Energiepolitik, Technologieneutralität und die mögliche Rolle der Kernkraft in Dänemark ein. Sollte Dänemark seinen derzeitigen Kurs mit Solar-, Wind- und Netzausbau fortsetzen, oder sollte Kernkraft als stabile, CO2-freie Energiequelle geöffnet werden? Und wie kann ein grüner Übergang gewährleistet werden, der auch realistisch, erschwinglich und robust ist? Die Veranstaltung untersucht, wie Dänemark eine grüne Energiepolitik verfolgen kann, die nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern auch die Energie liefern kann, die Bürger und Unternehmen benötigen.
Bestätigte Redner sind Lars Aagaard, ehemaliger Minister für Klima, Energie und Versorgung (M), und Jan Blomgren, Professor für Kernphysik. Weitere Redner werden noch bekannt gegeben.











