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Junge Menschen, Online-Normen und digitale Übergriffe - was tun wir als Fachleute?

Do, 22. Okt. 2026 · 15:30 — 18:00 ✨ Neu

MS Action Aid, Globalhagen, Kopenhagen · 0 kr.

Junge Menschen, Online-Normen und digitale Übergriffe - was tun wir als Fachleute? · MS Action Aid, Globalhagen, Kopenhagen

Workshop: digitale Übergriffe und Jugendliche online: Donnerstag, 22. Oktober 2026, 15.30–18.00 Uhr, MS Action Aid, Globalhagen, Kopenhagen. Der Eintritt ist frei.

Als Lehrer, Pädagoge, Sozialarbeiter oder Jugendarbeiter begegnet man häufig Situationen, in denen das, was junge Menschen online erleben, den Unterricht, den Club oder das einzelne Gespräch prägt. Wann ist etwas nur ein Scherz, und wann wird es schädlich? Wie geht man mit dem Einfluss von Online-Gemeinschaften und Influencern um, und was tut man als Erwachsener, wenn man unsicher ist, wann und wie man eingreifen sollte?

Der Workshop ist Teil des EU-geförderten Projekts SAFE AI, das Methoden und Werkzeuge zur Prävention und Bekämpfung von Online-Gewalt gegen Frauen entwickelt. Der Tag beginnt mit einer Podiumsdiskussion über das digitale Leben junger Menschen, Online-Normen und schädliche Stereotype. Sofie Boye Kromann (RUC) spricht über das digitale Verhalten junger Menschen und Bystander-Effekte, Jakob Plannthin Kleofas (AU) über Online-Gemeinschaften, Radikalisierung und die Manosphäre, und Anne Mosegaard Gravholt (KU) über das Verständnis junger Menschen von digitalen Übergriffen, das Teilen von intimen Bildern sowie ihre Sicht auf Grenzen, Verantwortung und Gesetzgebung.

Danach arbeiten kleinere Gruppen mit konkreten Situationen aus dem Alltag von Fachleuten: Was macht die Situation schwierig? Wann und wie kann man handeln? Und was würde es einfacher machen, ähnliche Situationen in Zukunft zu bewältigen? Abschließend wird diskutiert, welches Wissen und welche Werkzeuge Fachleute tatsächlich benötigen - Input, der direkt in die Entwicklung von SAFEs AI-Unterrichtsmaterialien für junge Menschen und Fachleute einfließt.

Es ist keine Expertise in KI oder sozialen Medien erforderlich, um teilzunehmen. Erforderlich ist Erfahrung mit jungen Menschen und eine fachliche Einschätzung dessen, was in der Praxis funktioniert - ein Nachmittag mit fachlichem Austausch, konkreten Dilemmata und einer gemeinsamen Diskussion darüber, was wir als Erwachsene tun können. Das Projekt wird von der EU mitfinanziert.