Johanne Mygind: Giftig
Biblioteket i Hornslet, Hornslet · 90 kr. · ≈ 12 €
Johanne Mygind stützt sich auf ihre eigene Familiengeschichte in dem Roman "Giftig" (2025). In diesem Vortrag setzt sie sich damit auseinander, was es bedeutet, in das zu graben, das vergessen sein sollte - und einen Weg auf die andere Seite zu finden.
Der Roman dreht sich um Nanna, die versucht, die Rolle ihres Großvaters in der Umweltkatastrophe bei Cheminova auf Harboøre Tange bei Thyborøn in den 1950er und 60er Jahren zu rekonstruieren. Die Erzählung kreist um eine Ehe, chemikalienbedingte Krankheiten, ein zerstörerisches Familiengeheimnis und westjütländische Introvertiertheit - aber auch um das Gift, das sich in engen menschlichen Beziehungen ansammelt. Der Rezensent von Kristeligt Dagblad nannte es "eine gelungene Familiengeschichte über giftige Umgebungen und giftige Moral, geschrieben mit dokumentarischer Präzision und persönlicher Stimme".
"Giftig" folgt auf Myginds Debüt "Kærlighedens år", das von Müttern und Töchtern, Frauenleben und dem Kampf um Frauenbefreiung handelt.
Johanne Mygind (geb. 1976) wuchs in einer Wohngemeinschaft auf und beschreibt sich selbst als engagierte Feministin. Sie hat einen Hintergrund in Politikwissenschaft und Anthropologie und hat als Journalistin bei DR, Information und Weekendavisen gearbeitet. Seitdem hat sie Romane geschrieben, Podcasts produziert und an der Krogerup Højskole unterrichtet.











