Hvad er

Ausstellung: The Social Life of Dead Bodies X Ein Name, Keine Nummer

Do, 24. Sept. 2026 · 09:00 — So, 18. Okt. 20:00

Nørrebrohallen og Nørrebro Bibliotek, Kopenhagen · Kostenlos

Ausstellung: The Social Life of Dead Bodies X Ein Name, Keine Nummer — Nørrebrohallen og Nørrebro Bibliotek, Kopenhagen
Eintritt frei

Die Ausstellung "The Social Life of Dead Bodies X Ein Name, Keine Nummer" ist an zwei Orten untergebracht: im Foyer der Nørrebrohallen und in der Nørrebro-Bibliothek (rechts vom Haupteingang). Die Öffnungszeiten folgen denen der Nørrebrohallen.

Jedes Jahr sterben unbekannt viele Flüchtlinge, die versuchen, Europa zu erreichen - und für die Hinterbliebenen bedeutet dies oft Jahre der Ungewissheit. Die Ausstellung setzt genau hier an: Was bedeutet es, einen Menschen zu verlieren, dessen Tod nie ordnungsgemäß registriert wird? Geschichten, Sound- und Videoinstallationen, Gedichte, eine Rekonstruktion eines Schiffswracks und Karten beleuchten die Arbeit der Identifizierung von Menschen, die Statistiken nur zu Zahlen machen. Das Mittelmeer ist als konkretes, sinnliches Element präsent - verbunden mit den Reisen und Verlusten, um die sich die Ausstellung dreht.

Die Ausstellung basiert auf zwei ERC-finanzierten Forschungsprojekten, SOLID und LABANOF - MUSA, die untersuchen, was es für Familien bedeutet, ein Mitglied zu verlieren oder ohne zu wissen, was mit einem Angehörigen geschah, zu leben.

Wichtige Informationen: Die Ausstellung behandelt sensible Themen wie Tod und Trauer. Alle Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt. Bringen Sie Kopfhörer und ein Smartphone mit - Audioinhalte sind über QR-Codes zugänglich.

Eröffnungsfeier 24. September, 17:30-20:00

Um 18:00 Uhr findet eine Eröffnungsrede mit einer Einführung in die Ausstellungen und das zugrunde liegende Forschungsfeld statt, gefolgt von alkoholfreien Getränken. Mirko Mattia, Kurator und Konservator bei CAL und MUSA - LABANOF, Institut für Biomedizinische Wissenschaften für Gesundheit an der Universität Mailand, nimmt von Mailand aus teil. Dozentin und PI des SOLID-Projekts Anja Simonsen sowie Postdocs Gül Üret und Félicien De Heusch präsentieren ihre Arbeit. Forschungsassistentin und multimodale Anthropologin Arendse Reeh zeigt Teile der experimentellen Forschungskommunikation der Ausstellung, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe und Teilnehmern aus dem Feld.

Veranstaltungen während der Ausstellungszeit (alle in der Nørrebro-Bibliothek, rechts vom Haupteingang)

5.-7. Oktober, 10:00-17:30: Untersuchung des Körpers