Hvad er

Offenes Seminar: Sollten wir den Krieg gegen Drogen fortsetzen?

Di, 22. Sept. 2026 · 16:00 — 19:00

CEPOS, Kopenhagen · 0–100 kr. · ≈ 13 €

Offenes Seminar: Sollten wir den Krieg gegen Drogen fortsetzen? — CEPOS, Kopenhagen

Seit über 50 Jahren bekämpfen westliche Länder Drogen mit Polizei, Strafen und Verboten. Die Frage ist, ob dieser Krieg überhaupt gewonnen werden kann - oder ob er selbst einige der Probleme geschaffen hat, die er lösen sollte.

Anlass für das Seminar ist die dänische Veröffentlichung von Johann Haris Buch "Chasing the Scream" (auf Dänisch "Krigen mod narkotika"). Das Buch verfolgt die Geschichte des Drogenkriegs von seinen politischen und propagandistischen Wurzeln in den USA bis zu den menschlichen und gesellschaftlichen Folgen, die die Prohibitionspolitik seit damals hatte. Die Debatte ist aktuell: In den USA hat Trump Fentanyl als Massenvernichtungswaffe eingestuft, und in Dänemark wurde die Legalisierung von Cannabis kurzzeitig im Zusammenhang mit einem Pilotprojekt in Kopenhagen diskutiert - ohne dass etwas daraus wurde, obwohl Deutschland bereits diesen Schritt getan hat.

CEPOS lädt zu einem Nachmittagsseminar mit folgenden Sprechern ein: Nanna Gotfredsen, Gründerin von Gadejuristen und ehemaliges Mitglied des Folketing für die Moderates (2022-2026), spricht über Bestrafung, Sucht und die Notwendigkeit einer humaneren Drogenpolitik. Rud Ellegaard, ehemaliger Straßenpolizist auf Vesterbro für 40 Jahre, gibt Einblicke in das Leben auf der Straße und in der Drogenszene. Jonas Herby, Gründer von IRES - Institut für Regulierungsstudien, spricht über Verbote, Regulierung und die Folgen der Drogenpolitik. Johann Hari, britischer Autor von "Chasing the Scream", erzählt die Geschichte des Drogenkriegs und die Erzählungen, die unsere Sicht auf Drogen und Sucht geprägt haben.

Das Seminar wird moderiert von Otto Brøns-Petersen, Chefanalyst bei CEPOS.