Wein & Wissenschaft: Die gestrandeten Riesen
Chr. Hansen Auditorium, Kopenhagen · 120–160 kr. · ≈ 16–21 €
WEIN & WISSENSCHAFT: DIE GESTRANDETEN RIESEN
Karten gehen am Mittwoch, 12. August um 18 Uhr in den Verkauf.
Im Jahr 2026 sind acht Pottwale an der Küste Jütlands gestrandet. Jedes Mal, wenn ein großer Wal an die dänischen Küsten gespült wird, rückt ein Team von Experten aus dem Naturhistorischen Museum und mehreren dänischen Universitäten aus, um den Wal zu sezieren und die Todesursache zu untersuchen - und um verschiedene Aspekte der wenig bekannten Biologie der Wale zu erforschen. Fünf Forscher kommen an diesem Abend zusammen, um uns mehr über diese gestrandeten Riesen zu erzählen.
Mitwirkende:
Carl Kinze - Walforscher
Anne Sofie Hammer - Veterinärpathologin
Coen Elemans - Bioakustiker
Henrik Lauridsen - Biologe, Herzforscher
Peter Agger - Facharzt, Herzforscher
Programm:
Walforscher Carl Kinze betrachtet die Pottwale-Strandungen aus historischer Perspektive - dokumentiert in Dänemark seit 1572 - und erörtert Theorien darüber, warum Wale stranden. Es zeichnen sich neue Muster ab: hier bei uns sind bislang nur Männchen gestrandet, und sie sind jünger und kleiner geworden. Vor Schottland und im Ärmelkanal hingegen beginnen Weibchen und Kälber zu stranden. Könnte dies auf Klimaveränderungen zurückzuführen sein?
Veterinärpathologin Anne Sofie Hammer von der Universität Kopenhagen ist ein festes Mitglied des Wal-Notfallteams und spielt eine zentrale Rolle bei den Obduktionen. Sie berichtet, was die pathologischen Untersuchungen der in diesem Jahr gestrandeten Pottwale gezeigt haben - und wie man überhaupt eine Obduktion an einem so enormen Tier durchführt.
Professor und Bioakustiker Coen Elemans erforscht seit über einem Jahrzehnt die komplexen Mechanismen hinter Tierlautäußerungen. Das Nasenkomplexsystem des Pottwals ist das größte und fortschrittlichste Schallproduktionsorgan des Tierreichs und erzeugt die stärksten biologischen Laute der Welt. Von einem der gestrandeten Pottwale sicherte sich Coen die sogenannten Affenlippen - die Ventile, die Zahnwale zur Erzeugung von Klicklauten nutzen - und nimmt uns mit in die Schallwelt der Wale.
Biologe Henrik Lauridsen und Arzt Peter Agger haben im Rahmen eines Forschungsprojekts über die Herzen großer Tiere Herzen von verschiedenen Walarten gesammelt und untersucht











