
Hexenjagd in Køge - Die Geschichte von Køge Huskors
Archivleiterin Anette Månsson erzählt die Geschichte von Køge Huskors, einer Hexenverfolgung aus dem 17. Jahrhundert, bei der 16 Frauen der Hexerei angeklagt wurden.
Anette Krag Månsson leitet das Køge Byhistoriske Arkiv und gilt als wichtige Vermittlerin der Stadtgeschichte Køges. Zuvor war sie ab 2005 beim Ringsted Museum & Arkiv/Museum Vestsjælland tätig, wo sie Ausstellungen, Stadtführungen und digitale Lernprojekte entwickelte. In Køge hat sie sich vor allem der Aufarbeitung des Køge Huskors gewidmet - der größten Hexenverfolgung in der dänischen Geschichte - und war maßgeblich an der Ausstellung BESAT im Køge Museum beteiligt.
Anette Månsson führte Besucher bei einem Hexenstadtrundgang und hinunter in den historischen Gefängniskeller unter dem Rathaus auf dem Okkulten Markt im Køge Museum in Zusammenarbeit mit dem Copenhagen Occult Club.
Køge Archives ist Mitveranstalter der Hexentage 2026, eine institutionsübergreifende Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit Køge Libraries, Teaterbygningen, Køge Museum, Køge Art Association und dem Jugenkulturhaus TAPPEN entstand.
Hexentage wurde 2025 zum ersten Mal abgehalten, um der verurteilten Frauen von Køge Huskors zu gedenken, und Anette Månsson hat die alten Gerichtsdokumente erforscht und die Lebensgeschichten der verurteilten Frauen untersucht.
Anette Månsson führte einen Stadtrundgang über die Hexenprozesse auf dem Okkulten Allerheiligen-Markt im Køge Museum am 25. Oktober 2025.
Die Ausstellung BESESSEN eröffnete am 21. Juni 2024 im Køge Museum mit Anette Månsson als Fachquelle hinter der Vermittlung der Hexenprozesse der Stadt aus dem 17. Jahrhundert.