Ist die Freiheit der Bücher bedroht? - Eröffnungsevent #VerbotenerBücher
Hovedbiblioteket, Aarhus · Kostenlos
Die nationale Kampagne #VerbotenerBücher setzt in Woche 41 den Fokus auf Zensur, Buchverbote, Meinungsfreiheit und Demokratie. Die Eröffnungsveranstaltung findet im Großen Saal der Zentralbibliothek Aarhus statt und ist kostenlos - erfordert aber ein Ticket, das über "Tickets abholen" gebucht werden kann.
Auf dem Programm stehen vier Redner: Mille Rode, Generalsekretärin von Danish PEN, im Gespräch mit Kasey Meehan, Leiterin des Freedom to Read-Programms von PEN America (digitale Teilnahme). Autor Mads Ananda Lodahl, dessen Werk sich mit dem Leben als Außenseiter auseinandersetzt, präsentiert im Oktober 2026 den Roman GAYLIENATION - George Michael Participates in an Indecent Act. Eva Svejvig, Abteilungsleiterin der Favrskov-Bibliotheken, berichtet über den Druck, unter dem die Bibliothek zwischen politischer Kritik und Fachlichkeit stand, als sie für die Vermittlung eines Buches über Masturbation für Kinder kritisiert wurde. Schließlich nimmt Marie Østergaard, Bibliotheksdirektorin der Aarhus-Bibliotheken und Vorstandsvorsitzende von Public Libraries 2030, teil.
#VerbotenerBücher ist inspiriert von der amerikanischen Banned Books Week, die seit 1982 den Kampf gegen Buchverbote und Zensur markiert - eine Markierung, die es auch in Norwegen, Schweden und Großbritannien gibt. Dies ist das zweite Jahr, in dem Danish PEN hinter der Kampagne steht. Mehr erfahren Sie unter https://danskpen.dk/forbudte-boeger/om-kampagnen/.
Vor und nach der Veranstaltung können Sie die Dokumentation "The Librarians" sehen, die zeigt, wie amerikanische Bibliothekare zu Frontfiguren für Demokratie und Meinungsfreiheit geworden sind. Der Film wird um 13:00-14:30 Uhr und erneut um 16:30-18:00 Uhr gezeigt.











