Hip-Hop-Morde: Mythos, Medien und Stop Volden!
Kvarterhuset, Kopenhagen · 100 kr. · ≈ 13 €
1993 erschütterten zwei Messerattentate Kopenhagen - und die Medien verbanden sie schnell mit der aufstrebenden Hip-Hop-Kultur. Der Begriff "Hip-Hop-Morde" verbreitete sich, und junge Menschen in weiten Hosen und Mützen wurden plötzlich mit Angst und Misstrauen konfrontiert. Aber hatten die Morde wirklich etwas mit Hip-Hop zu tun?
Diese Frage steht im Mittelpunkt dieses AmarGetON!-Vortrags, der sich mit einer Phase der dänischen Hip-Hop-Geschichte befasst, in der Medien, Politiker und Öffentlichkeit Hip-Hop als etwas Gefährliches und Gewalttätiges darstellten. Inmitten all dessen entstand die Graswurzelbewegung Stop Volden - angetrieben von jungen Menschen, die sich mit der Hip-Hop-Kultur identifizierten und eine andere Geschichte erzählen wollten.
Zur Veranstaltung kommen mehrere Menschen zusammen, die selbst Teil von Stop Volden waren und zur gleichnamigen Compilation beitrugen. Sie erzählen die Geschichte von innen: über die Zeit, die Atmosphäre und die Konsequenzen.
Die Veranstaltung ist Teil von AmarGetON!, einem kulturhistorischen Festival über Hip-Hop-Kultur in Kopenhagener Bibliotheken und Kulturhäusern, unterstützt von Amager Vest Lokaludvalg, Amager Øst Lokaludvalg und Vanløse Lokaludvalg.











