Hvad er

Über das Gelände der Gefühle - Alda Mohr Eyðunardóttir und Helene Nymann im Gespräch

Di, 20. Okt. 2026 · 17:00 — 18:00

Nordatlantens Brygge, Kopenhagen · 60–80 kr. · ≈ 8–11 €

Über das Gelände der Gefühle - Alda Mohr Eyðunardóttir und Helene Nymann im Gespräch — Nordatlantens Brygge, Kopenhagen

Die Künstlerinnen Alda Mohr Eyðunardóttir und Helene Nymann treffen sich mit der Kunsthistorikerin Anna Vestergaard Jørgensen zu einem Gespräch über ihre künstlerische Praxis und die Gedanken hinter der Ausstellung "Über das Gelände der Gefühle". Das Gespräch findet auf Dänisch statt und dauert etwa 60 Minuten einschließlich Fragen. Der Saal öffnet 30 Minuten vor Beginn, und die Plätze sind nicht nummeriert. Das Ticket berechtigt auch zum Zugang zu den anderen Ausstellungen des Hauses.

In der Ausstellung präsentieren die färöische Künstlerin Alda Mohr Eyðunardóttir und die dänische Künstlerin Helene Nymann Installationen, die persönliche und kollektive Erinnerung thematisieren. Durch Bewegung, Perspektivwechsel und Partizipation laden sie das Publikum ein, sich in einem Gelände von Erinnerungen, Gefühlen und Erfahrungen zu orientieren - wo das Abwesende nicht als Leere erscheint, sondern als etwas, das Menschen, Beziehungen und Orte weiterhin prägt. Die Arbeit mit transparenten Materialien und fragmentarischen, subjektiven Erzählstrukturen spiegelt die eigene Logik der Erinnerung wider.

Alda Mohr Eyðunardóttir absolvierte 2025 die Kunstakademie der Königlich Dänischen Kunstakademie und hat auf den Färöern, in Dänemark, Island, Finnland und den USA ausgestellt. Sie hat kollektiv an färöischen und arktischen Projekten mit Fokus auf Kunst und Aktivismus gearbeitet und ist in der Nationalgalerie der Färöer vertreten. Für diese Ausstellung hat sie den Artikel "Ein Versuch, nicht in Klammern zu schreiben" (S. 20, online verfügbar) verfasst.

Helene Nymann hat einen praxisgestützten PhD und hat Werke unter anderem im New Museum, Pioneer Works und der Fridman Gallery in New York, Kunsthal Charlottenborg, ARoS und Kunsthal Aarhus, MACRO in Rom, Tate Modern in London und der Neuen Nationalgalerie in Berlin präsentiert. Für diese Ausstellung hat sie den Artikel "Wie weit sah sie?" (S. 28, online verfügbar) verfasst.

Anna Vestergaard Jørgensen ist Kunsthistorikerin und ist seit 2017 als Forscherin mit dem SMK verbunden. Sie hat sich mit der Rolle von Nationalgalerien in der Nordischen Region und dem Nordatlantik sowie transnationalen Verbindungen zwischen grönländischer, dänischer und färöischer Kunst befasst.