Kaffee
Højbjerg Bibliotek, Højbjerg · Kostenlos
Drei Forscher beleuchten die Kaffeepflanze aus verschiedenen Blickwinkeln bei diesem Vortrag in der Højbjerg Bibliothek.
Der Botaniker Anders Barfod hat sich über vierzig Jahre lang mit tropischen Pflanzenressourcen befasst und zeichnet ein Bild der Biologie der Kaffeepflanze - von ihren wilden Verwandten in der Gattung Coffea bis zur Reise von der reifen Frucht am Strauch bis zur fertigen Tasse. Dabei beleuchtet er, was Agrobiodiversität konkret für die Landwirtschaft in einer sich verändernden Welt bedeutet.
Der Naturressourcenökonom Aske Skovmand Bosselmann zoomt hinaus zu den Millionen von Bauern im Kaffeegürtel rund um den Äquator, die zusammen genug Kaffee für 30.000 Tassen pro Sekunde liefern. Der Kaffeeanbau hat historisch Wälder und Biodiversität gekostet, trägt aber unter den richtigen Bedingungen heute zu Ökosystemdienstleistungen bei, die für den Klimawandel relevant sind - und die neueste Forschung zeigt, wie die Produktion an ein verändertes Klima angepasst werden kann.
Der Diabetes- und Ernährungsforscher Kjeld Hermansen befasst sich mit den Behauptungen, die die meisten Kaffeetrinker gehört haben: dass Kaffee ungesund ist, Krebs oder Herzerkrankungen verursacht oder sogar das Leben verkürzt. Er überprüft, was die Forschung tatsächlich über Kaffee und Sterblichkeit, Volkskrankheiten wie Typ-2-Diabetes und neuropsychiatrische Störungen zeigt, und berichtet über die Arbeit seiner eigenen Forschungsgruppe zu den Wirkmechanismen von Kaffee. Als historischer Hintergrund behandelt er auch, wie sich die Kaffeegepflogenheiten der Dänen entwickelt haben, seit Kaffee 1665 erstmals nach Dänemark kam.











